Über Uns

Ausgangspunkt

Deutschland ist ein vielfältiges und plurales Land. Seit Jahrzehnten leben in Deutschland Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen der Welt. Die Mehrzahl derjenigen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, fühlen sich in Deutschland zuhause, viele sind inzwischen Deutsche.

Deutschland hat sich durch die Zuwanderung, durch den europäischen Einigungsprozess und nicht zuletzt durch die stärker werdenden weltweiten Verflechtungen verändert. Diese Veränderungen fordern jeden Einzelnen, aber auch die Gesellschaft als Ganze. Viele stellen sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, nach dem, was Deutschland ausmacht, und wie sie sich in dem sich ändernden Deutschland geborgen fühlen können.

Die Initiative kulturelle Integration, die auf eine Idee des Deutschen Kulturrates zurückgeht, will Impulse für diese gesellschaftlichen Diskussionen auslösen. Sie will erste Antworten finden und zugleich offene Zukunftsfragen benennen. Sie will insbesondere zeigen, welchen Beitrag Kultur zur Integration leisten kann –zur Integration der Menschen, die nach Deutschland kommen, aber auch derjenigen, die bereits in Deutschland leben.

Ziel

Ein Ziel der Initiative kulturelle Integration war es, dass Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen gemeinsam Thesen erarbeiten, in denen es um die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht. Diese 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt wurden am 16.05.2017 in Berlin vorgestellt. Mit ihrer Hilfe wurden erste Antworten auf die Frage gefunden, welchen Beitrag kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann.

 

Ein weiteres Ziel besteht nun darin, die Arbeit der Initiative kulturelle Integration fortzuführen u. a. in Form von bundesweiten Fokusveranstaltungen.

Die Initiative ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem pluralen Deutschland gelingt. Ebenso ist beabsichtigt zu unterstreichen, welchen Beitrag die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bereits leisten und in Zukunft leisten werden.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, koordiniert und moderiert die Initiative kulturelle Integration.

Zeitplan

1. Spitzentreffen

Konstituierende Sitzung am 15. Dezember 2016 im Bundeskanzleramt

2. Arbeitstreffen

Ausarbeitung, Überprüfung und Endabstimmung der Thesen

3. Präsentation

Öffentliche Vorstellung der Thesen am 16. Mai 2017; Diskussion der Thesen bei Fokusveranstaltungen von Herbst 2017 bis Frühjahr 2018

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Am 16.05.2017 wurden die erarbeiteten 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt an die Bundeskanzelerin Angela Merkel übergeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (v.l.n.r. und v.u.n.o.): Valdo Lehari jr. (Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger), Dr. Barbara Bosch (Stv. Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages), Stephan Abel (Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes), Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB (Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien), Bundeskanzlerin Angela Merkel MdB, Prof. Christian Höppner (Präsident des Deutschen Kulturrates), Dr. Thomas de Maizière MdB (Bundesminister des Innern), Staatsministerin Aydan Özoğuz MdB (Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration), Olaf Zimmermann (Moderator der Initiative kulturelle Integration, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates), Staatssekretär Thorben Albrecht (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Roland Schäfer (Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes), Kenan Küçük (Sprecher des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen), Tom Buhrow (Intendant des WDR), Ali Ertan Toprak (Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände), Dr. Martin Dutzmann (Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesregierung), Aiman Mazyek (Vorsitzender des Koordinationsrates der Muslime), Staatssekretärin Dr. Babette Winter (Kultusministerkonferenz), Dr. Josef Schuster (Zentralrat der Juden in Deutschland), Gabriele Gün Tank (Geschäftsleitung der Neuen Deutschen Organisationen), Regine Möbius (Vizepräsidenten des Deutschen Kulturrates), Weihbischof Dr. Christoph Hegge (Vorsitzender der Kommission Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz), Joachim Walter (Vizepräsident des Deutschen Landkreistages), Peter Clever (Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege), Hans-Ulrich Benra (Stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Beamtenbundes), Hans Demmel (Vorstandsvorsitzender des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien), Prof. Dr. Kai Niebert (Präsident des Deutschen Naturschutzringes)

Beteiligte am Projekt

Initiatoren
Mitwirkende Institutionen