Über Uns

Ausgangspunkt

Deutschland ist ein vielfältiges und plurales Land. Seit Jahrzehnten leben in Deutschland Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen der Welt. Die Mehrzahl derjenigen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, fühlen sich in Deutschland zuhause, viele sind inzwischen Deutsche.

Deutschland hat sich durch die Zuwanderung, durch den europäischen Einigungsprozess und nicht zuletzt durch die stärker werdenden weltweiten Verflechtungen verändert. Diese Veränderungen fordern jeden Einzelnen, aber auch die Gesellschaft als Ganze. Viele stellen sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, nach dem, was Deutschland ausmacht, und wie sie sich in dem sich ändernden Deutschland geborgen fühlen können.

Die Initiative kulturelle Integration, die auf eine Idee des Deutschen Kulturrates zurückgeht, will Impulse für diese gesellschaftlichen Diskussionen auslösen. Sie will erste Antworten finden und zugleich offene Zukunftsfragen benennen. Sie will insbesondere zeigen, welchen Beitrag Kultur zur Integration leisten kann –zur Integration der Menschen, die nach Deutschland kommen, aber auch derjenigen, die bereits in Deutschland leben.

Ziel

Ziel der Initiative kulturelle Integration ist es, dass Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen gemeinsam Thesen erarbeiten, in denen es um die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht. Wir wollen die Frage beantworten, welchen Beitrag kulturelle Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann.

 

 

Ausgangspunkt sind folgende drei Leitfragen:

1

Was heißt für uns kulturelle Integration und wie kann kulturelle Integration als Prozess für alle in Deutschland Lebenden auf Augenhöhe gelingen?

2

Welche Fragen im Kontext von gesellschaftlichem Zusammenhalt und kultureller Integration sind für uns besonders wichtig?

3

Was ist für uns gesellschaftlicher Zusammenhalt und welche Anforderungen sehen wir für Begegnungen und das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Tradition?

Die erarbeiteten Thesen werden anlässlich des Internationalen Tags der kulturellen Vielfalt (21.05.2017) in Berlin vorgestellt.

 

Die Initiative ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem pluralen Deutschland gelingt. Ebenso ist beabsichtigt zu unterstreichen, welchen Beitrag die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bereits leisten und in Zukunft leisten werden.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, koordiniert und moderiert die Initiative kulturelle Integration.

Zeitplan

1. Spitzentreffen

Konstituierende Sitzung am 15. Dezember 2016 im Bundeskanzleramt

2. Arbeitstreffen

Ausarbeitung, Überprüfung und Endabstimmung der Thesen

3. Präsentation

Öffentliche Vorstellung der Thesen zum Tag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2017

gruppenbild_inititiave kulturelle integration

 

Die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung im Bundeskanzleramt am 15. Dezember 2016 (v.l.n.r. und v.u.n.o.): Dr. Josef Schuster (Zentralrat der Juden in Deutschland), Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Würzburg (Deutsche Bischofskonferenz), Minister Dr. Thomas de Maizière, MdB (Bundesministerium des Innern), Staatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB (Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien), Staatssekretär Thorben Albrecht (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Prof. Christian Höppner (Deutscher Kulturrat), Erol Pürlü (Koordinationsrat der Muslime), Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime), Klaus Dauderstädt (Deutscher Beamtenbund und Tarifunion), Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat), Dr. Heike Otto (Saarländisches Ministerium für Bildung und Kultur), Dietmar Wolff (Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger), Ferda Ataman (Neue Deutsche Organisationen), Susanne Biedenkopf-Kürten (ZDF), Dr. Susanne Pfab (ARD), Prof. Dr. Frank Überall (Deutscher Journalisten-Verband), Martin Schönwandt (Deutscher Olympischer Sportbund), Oberkirchenrat Joachim Ochel (Evangelische Kirche in Deutschland), Helga Inden-Heinrich (Deutscher Naturschutzring), Ali Ertan Toprak (Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände), Beigeordneter Uwe Lübking (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Kenan Kücük (Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen), Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege), Prof. Dr. Kai Niebert (Deutscher Naturschutzring), Prof. Dr. Hans-Günter Hennecke (Deutscher Landkreistag)

 

 

Beteiligte am Projekt

Initiatoren
Mitwirkende Institutionen